Sanierung / Erweiterung

Spatenstich Sporthalle Steinmaur

Leo Wyden

STEINMAUR Die Scholle ist gebrochen: Gestern nahmen Vertreter der Behörden sowie Planungs- und Baufirmen den ersten Spatenstich für den Neubau einer Doppelturnhalle vor. Diese soll im Frühjahr 2020 eröffnet werden, der ¬Gemeindesaal ein Jahr später.
Die Doppelturnhalle wird gebaut. Den Spatenstich nahmen gestern unter anderen (v. l.) Schulpräsidentin Franziska Rickli, Hochbauvorstand Roger Bosshard, Schulpfleger Thomas Gross, Gemeindepräsident Andreas Schellenberg, Architekt Arthur Casagrande sowie Allreal-Projektleiter Curt Krause.
Mit deutlichem Mehr haben die Steinmaurer Stimmberechtigten Anfang März dieses Jahres 15,7 Millionen Franken für Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Primarschulanlage und den Neubau einer Doppelturnhalle bewilligt. Die Anfänge des Projekts gehen jedoch viel weiter zurück. Fast zehn Jahre seien ins Land gezogen, seit die ersten Ideen für die Erweiterung der Primarschulanlage gesponnen worden seien, erklärte gestern Schulpräsidentin Franziska Rickli. Gemeinsam mit anderen Honoratioren nahm sie den feierlichen Spatenstich für den Neubaubeginn vor.
Ein Generationenprojekt
Mit dem Neubau erhalte die Gemeinde eine zeitgemässe Turnhalle, die sowohl von der Schule als auch von Sportvereinen genutzt werden könne. Im Weiteren werde die bestehende Turnhalle in einen multifunktionalen Gemeindesaal umgebaut, sodass auch künftig vielfältige Veranstaltungen für die Bevölkerung möglich seien, erklärte Rickli.
Auch Gemeindepräsident Andreas Schellenberg sprach von einem Generationenprojekt, das nun realisiert werde. Zwar stelle die Millioneninvestition eine Belastung für die ganze Gemeinde dar. Diese sei jedoch tragbar und hätte eigentlich schon lange vorgenommen werden sollen, sagte Schellenberg. «Wir sind jetzt auf gutem Weg, und wenns weiter so geht, kommts am Schluss auch gut heraus», sagte der Gemeindepräsident.
Es sei schön und zweckmässig, dass die 50- bis 60-jährige Infrastruktur der Schule jetzt à jour gebracht werden könne, führte Schulpfleger Thomas Gross aus. «Das Projekt kommt unserer Bevölkerung, unseren Vereinen und unseren Schülerinnen und Schülern zugute», sagte der Infrastrukturverantwortliche.
Der Architekt des Projekts, Arthur Casagrande vom Walliseller Büro CH Architekten, kam kurz auf den Werdegang zu sprechen. Die erste Abstimmung vom September 2016 hatte noch Schiffbruch erlitten, da eine der vorgelegten Varianten nicht zweckmässig und die andere zu teuer war. «Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegen bleiben ist beides», zitierte er den deutschen Politiker Konrad Adenauer. Dieser Spruch treffe auch auf das Steinmaurer Projekt zu. «In der zweiten Phase haben alle wie ein Team gearbeitet.» Jetzt bestünden drei Hauptziele: dass der Bau unfallfrei verwirklicht werden könne und dass die Kosten und die Termine eingehalten würden.
Nun können also die Baumaschinen auffahren. Im ersten Quartal 2019 werde dann zusammen mit den Schülern, Lehrern und weiteren Gästen die offizielle Grundsteinlegung stattfinden, erklärte Franziska Rickli.
Cyprian Schnoz

Bau Sporthalle Steinmaur

Start der Bauarbeiten

Auf dem Grundstück der Primarschule Steinmaur beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der Turnhalle und die Sanierung des Schultraktes.

Wir möchten Sie über den Ablauf der Bauarbeiten informieren. Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

ab 3. Dezember 2018 bis Mitte Februar 2019 Aushubarbeiten/Baugrubensicherung
ab Februar 2019 bis Juli 2019 Rohbau Turnhalle
ab Juli 2019 bis Februar 2020 Innenausbau Turnhalle
ab Oktober 2019 bis Februar 2020 Umgebungsarbeiten Turnhalle
28. Februar 2020 Übergabe der Turnhalle
ab 1. April 2020 bis Februar 2021 Umbau Schulhaustrakt

Gearbeitet wird in der Regel von Montag bis Freitag, jeweils von 07:00 - 12:00 Uhr/
13:00 - 18:00 Uhr, in seltenen Fällen an Samstagen . Während der gesamten Bauzeit wird die Generalunternehmung selbstverständlich alles daran setzen, die unvermeidlichen Immissionen so gering wie möglich zu halten.