Infos aus den Klassen

Kindergarten 1

Kindergarten 1, N. Kübli

Neues Schuljahr
Wir sind gut ins neue Schuljahr gestartet. Bereits nach wenigen Tagen sind die neuen Kinder als Gruppe angekommen, haben sich Freundschaften gebildet; die Kleinen und die Grossen meistern den Alltag: Neben Schwimmen, Turnen und Waldmorgen übten sie noch das Turnhallenlied zum Einweihungsfest der Schule. Dank guter Vorbereitung seitens des Elternhauses, der Besuche von Spielgruppen etc. sind die Kleinen selbständig, verantwortungsbewusst und ausdauernd: Eine tolle Kindergarten- klasse!
Auch ausserhalb des Kindergartens sind die Kinder mit einer Fülle von neuen Anforderungen konfrontiert. Nicht nur die Kinder, sondern alle Erziehenden brauchen diesbezüglich eine grosse Portion Geduld, Gelassenheit und Verständnis. Mit ihrer Hilfe können die Kinder die kleinen und grossen Schritte mit Vertrauen und Mut wagen und nach und nach verwirklichen. Dazu einige passende Stichworte:
• Beim rechtzeitigen Aufstehen, beim Anziehen und Morgenessen nicht trödeln
• Bei den Vorbereitungen des Znünis aktiv mitwirken
• Sich selbständig anziehen
• Die Notwendigkeit des WC nicht vergessen!
• Den Kindergartenweg sicher – und möglichst bald allein – gehen
• Das Überqueren der Strasse im Griff haben
• Ab und zu ein bisschen Heimweh ertragen
• Auf dem Kindergartenweg und im Kindergarten nicht nur Freuden geniessen, sondern auch kleine Streitigkeiten ertragen
• Erlebnisse, Glücksmomente, Spielerfahrungen usw. nicht nur mit Familienmitgliedern, sondern auch mit fremden Kindern und neuen Freunden teilen …
Nun begleitet uns die Geschichte von Elvis, dem Erdmännchen, welches im Dschungel Ordnung unter den verschiedenen Tieren herstellt und im Tierreich die Demokratie einführt.
Die Grossen dürfen dann Elvis im Zoo Zürich besuchen – sie feiern mit diesem Ereignis sozusagen das Grosswerden. Der traditionelle Ausflug ist eine Wertschätzung der Geduld und Hilfestellung, welche sie für die Kleinen erbringen …
Ein Hauptziel ist es, dass sich alle Beteiligten - Kinder, Eltern und Kindergärtnerin – immer wieder über den Kindergartenalltag freuen und begeistern können. Und dass sie bei gelegentlichen – zum Leben gehörenden – Rückschlägen den Kindern gegenüber gütiges Verständnis zeigen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute Zusammenarbeit!

Kindergarten 2

Kindergarten 2
Kindergarten 2, M. Husistein

Von den Frühlings- bis zu den Sommerferien begleitete uns das Thema Bienen im Kindergarten. Immer mit dabei: Biene Summeli – von den Kindern sehr begehrt. 
Im Kindergartenalltag drehte sich alles um die Bienen. Es wurde fleissig gespielt, gemalt, gebastelt, gesungen und getanzt. Voller Begeisterung schlüpften die Kinder in die Rolle einer Biene und absolvierten passend dazu jeden Morgen einen Bienenparcours.
Wir erlernten den Bienentanz, bauten Bienenhäuser aus Kapla, spielten mit Biene Summeli Theater, sammelten Nektar, bestäubten Blumen und vieles mehr.
Mit einer selbstgebastelten Summbiene liess sich das Summen der Biene wunderbar imitieren. Summten alle Bienen gleichzeitig, klang es wie ein grosser Bienenschwarm.
Ein besonderes Highlight: Der Besuch einer Imkerin mit einem Bienenschwarm im Gepäck. Durch sicheres Plexiglas konnten die Kinder die Bienen aus nächster Nähe bei ihrer Arbeit beobachten und sich auf die Suche nach der Königin machen. Auch konnten die Kinder in einen Schutzanzug schlüpfen und erfuhren, wie ein Bienenschwarm eingefangen wird. Zum Abschied wurden wir mit Honig beschenkt, den wir genüsslich degustierten.
Nachdem wir vieles über die Bienen gelernt und erfahren hatten, durfte ein feiner Bienenznüni zum Abschuss des Themas natürlich nicht fehlen.

Kindergarten 3

Kindergarten 3
Kindergarten 3 R. Burri, S. Meier

Nach den Themen Löwenzahn, Wachstum und Frühling, geht es nach den Frühlingsferien mit den Themen Sommer und Wasser bei uns weiter. Wir besprechen auch den Wasserkreislauf. Und so freuen wir uns weiterhin auf das schöne Sommerwetter und auf das spielende lernen draussen und drinnen, aber auch auf den Regen, der lebensnotwendig für uns ist und auch die Natur erfreut. Bald schon verabschieden wir die Grossen in die 1. Klasse und die «neuen Grossen» dürfen sich auf die «neuen Kleinen» freuen. Denn auch dieser Kreislauf dreht weiter. Die Abschlussreise, das Übernachten der Grossen und Allerlei steht an. Bis dahin geniessen wir aber noch die schöne gemeinsame Zeit im Kindergarten.

Orietta Bitetti, Kindergarten 4

Kindergarten 4

Kindergarten 4, O. Kunz, B. Keller

Von der Gruppe Raupen zur Gruppe Schmetterlinge
Die Kinder, welche den Kindergarten das zweite Jahr besuchen, haben das Schuljahr in der ersten Stunde alleine eröffnet.
Noch als Räupli (das ist die Gruppenbezeichnung für die Erstkindergärtler*innen) sind sie beim Stuhlkreis eingetroffen. Mit einem kleinen Ritual wurden sie alle zu unseren grossen Schmetterlinge verwandelt. Sie haben alle ein Gotte/Göttikind aus der Gruppe der Erstkindergärtler*innen, welche sie im Kindergarten begleiten, dem sie helfen und vorzeigen.
Die Veränderung oder auch Weiterentwicklung von der Raupen- zur Schmetterlingsgruppe ist sehr eindrücklich. Die Kinder bekommen eine ganz neue Rolle. Sie sind nun die Grossen, die schon alles kennen, die Sicherheit im Kindergarten haben und vertraut sind mit den anderen Kindern, den ganzen Abläufen, dem Stundenplan, mit all den Personen, die sie begleiten.
Viele Kinder erleben zu Hause entweder die Rolle des jüngeren oder älteren Kindes in der Familie. Mit dem 2. Jahreskindergarten schlüpfen nun alle Kinder in beide Rollen. Im ersten Jahr orientieren sie sich an den „Grossen“, suchen und finden ihre Rolle in der Gruppe und müssen sich oftmals auch fügen, wenn die älteren Kinder im Spiel die Anführerrolle einnehmen. Im 2. Kindergartenjahr wechseln dann die Rollen, sie leiten die jüngeren Kinder an.

Der Marienkäfer
Thematisch sind wir mit dem Marienkäfer gestartet. Die Handpuppe „Mara“ hat die Kinder begrüsst und sie mit Freude und Spannung ins Kindergartenprogramm geführt.
Die Kinder haben die Entwicklung der Larve zum Marienkäfer kennengelernt. Sie haben sich mit Punkten, Kreisen und runden Formen auseinandergesetzt. Diese gestaltet, gemalt und auch abgezählt oder mit gleicher Anzahl Muggelsteine abgedeckt.

Unsere Gefühle
Und dann haben wir uns mit verschiedenen Gefühlen auseinandergesetzt. Ganz zuerst und sehr wichtig mit dem Glücklich-sein. Denn der Marienkäfer soll uns allen Glück bringen und uns glücklich machen (Lied: Bisch du glücklich und du weisch es, klatsch id Händ). Wir fühlen auch noch weitere Gefühle und alle gehören zu uns: Wut, Angst, Vorfreude, Unsicherheit, Kribblig, Freude, Beleidigt sein, Getröstet sein, Langweile. Die Kinder und auch die Eltern am Elternabend haben sich zu den Gefühlen Gedanken gemacht und im Gefühlsheft der Kinder notiert.
Wir lernen mit den Kindern, die Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und auch verschiedene Handlungen auszuprobieren. Das hilft ihnen im Kindergartenalltag, im Austausch mit den anderen Kindern oder auch beim Lösen von Konflikten.

Das Schuljahr hat mit dem ersten Quintal gestartet und es verspricht, ein spannendes Jahr mit der tollen Kindergruppe zu werden. Wir freuen uns darauf!