Infos aus den Klassen

3./4. Klasse A. Gaertner, I. Scharmach

3./4. Klasse A. Gaertner - I. Scharmach

Wir waren in den ersten Schulwochen bereits zweimal im Wald unterwegs, um zu erkunden, was die Natur uns alles zu bieten hat. Als wir an unser Ziel – den Feuerplatz – kamen, sassen wir erstmal fünf Minuten still im Kreis und hörten mit geschlossenen Augen der Umgebung zu. Nach dieser Lauschrunde stellten wir fest, dass es keine wirkliche Stille im Wald gibt. Im Gegenteil: Der Wald ist voller Leben und Geräusche. Wir hörten, wie der Bach floss, die Vögel zwitscherten, das Gras raschelte, der Wind durchs Laub säuselte und die Bienen in ihrem Stock summten. Ganz deutlich hörten wir auch eine Eule. Haben wir sie aufgeweckt?
Danach wendeten wir uns unseren Individualprojekten zu. Inspiriert vom britischen Künstler Andy Goldsworthy, der seine leicht vergänglichen Kunstwerke aus den in der Natur vorkommenden Materialien herstellt und damit visuelle Illusionen kreiert, versuchte jedes Kind die gefundenen Zweige, Blätter und Grashalme aus einem anderen Winkel zu betrachten und diese Sicht für die Anderen festzuhalten. Es wurden Dämme, Ameisenhüten und Baumdekorationen gebaut, präsentiert und erläutert. Nebenbei erkundete man auch die Gegend um den Feuerplatz und stiess dabei auf einen alten beschrifteten Wegestein. Schnell waren die zwei Stunden vorbei und wir machten uns auf dem Rückweg, um nichts vom Sportunterricht zu verpassen. Bis bald, Eule! Nächste Woche sind wir wieder da!

4. Klasse A. Rüdiger, K. & C. Meierhofer

4. Klasse A. Rüdiger - K. & C. Meierhofer

Kinder aus drei verschiedenen Klassen treffen sich in der neuen 4. Klasse, in der es nun gilt, die neu gebildete Klassengemeinschaft zu festigen. Gemeinsame Erlebnisse helfen, dieses Ziel zu erreichen:
Beim Schoggitalerverkauf haben die Kinder in kleinen Gruppen gelernt, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und einander zu unterstützen. Beim Lehrausgang ins Ortsmuseum informierten sich die Kinder über die Biber. Im Schulgarten konnten die Kartoffeln geerntet werden, welche die Kinder der letztjährigen sechsten Klasse für ihre Nachfolger/innen gepflanzt hatten. Die an der Feuerstelle gegarten blauen Kartoffeln waren im Nu verzehrt.
Das Wir-Gefühl, das sich durch solche Anlässe entwickelt, hilft auch die vielfältigen Anforderungen im Unterricht mit positiver Energie anzupacken.

Das meinen Schüler:

„Das Arbeiten im Garten finde ich sehr toll, weil ich gerne draussen bin.“
„Ich finde es gut, weil wir im Garten gearbeitet haben und dann das Gemüse nach Hause nehmen konnten. Die Arbeit hat sich also gelohnt.“
„Ich bin froh, dass die ehemaligen 6.-Klässler nicht nur Blumen angepflanzt haben sondern auch Gemüse. Die Gurken und Tomaten sind fein als Znüni und die Zucchetti und die Kürbisse können wir nach Hause nehmen. Die blauen Kartoffeln über dem Feuer zu braten war super.“
„Es ist interessant, weil ich bisher noch nie Zeit in einem Garten verbracht habe. So lerne ich ganz viel Neues. In der Unterstufe konnten wir das nicht machen.“
„Bei sonnigem Wetter kann man draussen arbeiten, wenn es regnet, sind wir einfach drinnen und machen Schule. Das ist eine gute Aufteilung. Es ist auch cool, die Arbeit im Garten mit der Klasse zu erledigen.“

5. Klasse N. Burlon, D. Gyimesi

5. Klasse N. Burlon, D. Gyimesi
5. Klasse N. Burlon- N. Gyimesi

Seit den Sommerferien gehören sechs weitere Kinder zur Klasse Sina/Gyimesi. Nicht nur die Klassenzusammensetzung hat sich für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse geändert, sondern auch die zwei neuen Lehrpersonen.
Mit Gruppenarbeiten und verschiedenen Spielen haben wir in den ersten Wochen ein Gemeinschaftsgefühl aufgebaut.
In NMG beschäftigten wir uns mit dem Thema Velo. Die Kinder konnten dieses Thema mit vielen verschiedenen Versuchen handelnd erarbeiten. Ausserdem haben wir uns im Deutsch mit Alltagstexten auseinandergesetzt und dazu selbst eine Geschichte geschrieben. Das neue Schulfach Medien und Informatik hat bei den Schülerinnen und Schülern grosses Interesse geweckt. In diesen Stunden haben wir über viele Fragen nachgedacht und diskutiert. Was sind Medien überhaupt? Wozu benutzt man Medien? Wie soll man sich auf sozialen Netzwerken verhalten? Im Bildnerischen Gestalten durfte jedes Kind eine eigene Schreibtischunterlage gestalten. Diese Unterlagen sorgen für mehr Farbe und Charme im Klassenzimmer.

5./6. Klasse J. Imhof, V. Schuler

5./6. Klasse J. Imhof, V. Schuler
5./6. Klasse J. Imhof - V. Schuler

Exkursion Vindonissa / Legionärspfad
25. September 2020
Am Morgen des 25. Septembers 2020 warteten wir zusammen mit den beiden Studentinnen aus Genf und Herrn Imhof auf dem Parkplatz auf den Schulbus, der uns nach Vindonissa bringen würde. Ein paar kalte Minuten später traf dieser endlich ein. Auf der Hinfahrt sangen wir alle zusammen. Endlich angekommen, warteten wir, während wir den Znüni assen, bis uns Rochus Titus Sagitta rief. Der Legionär veranstalte mit uns ein Rollenspiel und wir mussten strenge Befehl befolgen. Wir wurden also in die Zeit der Römer entführt und durften miterleben, wie die Legionäre damals in diesem Lager lebten. Wir durften auch die Schlafräume und die Werkstatt besichtigen. In den Schlafräumen gab es bequeme doppelstöckige Strohbetten, die mit Leinen überzogen waren. Auf das aus der Trompete ertönende Kommando mussten wir wieder schnell zu Rochus rennen. In der Fabrica erfuhren wir mehr über den Legionärsalltag und das Lager. Zum Beispiel durfte jeder von uns sagen, was er oder sie auf dem Bild und der Karte erkannte. Anschliessend bastelten wir ein Würfelspiel. Dazu fertigten wir aus einem Stück Leder einen Beutel. Das war noch anstrengend. Nun war der Workshop bereits zu Ende und wir verspeisten draussen unser Mittagessen. Danach marschierten wir gemeinsam zum eindrücklichen Amphitheater. Dort rannten wir rum und flippten aus. Leider begann es kurz darauf leicht zu regnen. Bevor wir in den Schulbus einstiegen, sangen wir für die beiden netten Studentinnen das französische Lied «On Ecrit Sur Les Murs» und verabschiedeten uns von ihnen. Leider war die schöne Zeit bereits vorbei. Ab in den Bus und in die Schule. Wir waren alle richtig durchgefroren! Nachdem wir noch ein bisschen Klassenrat hatten, durften wir nach dem abenteuerlichen Tag nach Hause.
Verfasst von der 6. Klasse A
(Bericht wurde jeweils nach einem Satz weitergegeben)

6. Klasse G. Huber, C. Keller

6. Klasse G. Huber, C. Keller
6. Klasse G. Huber - C. Keller

Nach einem gelungenen Klassenlager, wo wir mit sehr schönem Wetter und grossartigem Bergpanorama verwöhnt wurden, befassen wir uns nun unter anderem mit den Dinosauriern.
180 Millionen Jahre lang bevölkerten rund 700 verschiedene Arten von Dinosauriern die Erde. Die einzelnen Arten lebten nicht gleichzeitig, sondern über die Millionen von Jahren verteilt.
Das Wort „saurus“ ist griechisch und heißt übersetzt „Echse“. Zusammen mit dem ebenfalls griechischem Wort „deinos“ für „schrecklich“ erhielten die Dinosaurier 1842 von dem Engländer Richard Owen ihren Namen.
Wir befassen uns mit der Erdgeschichte, den verschiedenen Erdzeitaltern und den vielen Dinosaurierarten. Dabei entwerfen wir ein Dinosaurierlexikon, tauchen in die längst vergangene Natur des Mesozoikums ein, erfahren, warum die Dinosaurier ausstarben und besuchen das Sauriermuseum in Aathal.