Infos aus den Klassen

1. Klasse M. Thomen, M. Heidelberger

Die ersten Schulwochen in der 1. Klasse Thomen/Heidelberger

«Wann warst du das letzte Mal nervös?», fragten wir unsere Erstklässler im Rahmen einer Lektion zum Thema Gefühle. «Am ersten Schultag!», meinten viele.
Mittlerweile hat sich die Unsicherheit aufgelöst und die 23 «Flöhe» wissen schon einiges über das Schulleben und finden sich im Schulhaus gut zurecht.
Nachfolgend die gesammelten Aussagen der «Tiger» und «Bären» darüber, was ihnen denn in der ersten Klasse gefalle und was sie bereits alles gelernt hätten:
- Die Zahlen gefallen mir.
- Hausaufgaben sind cool – wie Schule zuhause.
- Ich kenne jetzt die Wochentage.
- Mir gefällt der Thek.
- Wir können mit Gesichtern lesen. (Gemeint sind die Lautbilder)
- In der Pause kann ich mit meinem Bruder/meiner Schwester spielen.
- Wir haben nette Lehrerinnen.
- Ich habe neue Freundinnen und Freunde gefunden.
- Wir können selber Znüni essen.
- Es war toll, zum Haus von allen Kindern zu spazieren.
- Das Schulhaus gefällt mir.
- Ich male gerne aus. (s. Foto)
Und worauf freuen sie sich im laufenden Schuljahr?
- Dass wir Geschichten schreiben lernen.
- Ich möchte unbedingt rechnen können.
- Dass wir 20 Gesichter lernen. (Lautbilder)
- Dass ich Bücher lesen kann.
- Auf ganz viel!
- Dass ich die kleinen Buchstaben lerne.
- Auf die Geschichten von Tiger und Bär. (Janosch)
Wir Lehrerinnen freuen uns über die vielen kleinen und grossen Fortschritte, die tagtäglich sichtbar sind. Neben den schulischen Themen gibt es noch so viel anderes zu lernen: stillsitzen, aufstrecken, zuhören, leise und konzentriert arbeiten, warten können, an die Hausaufgaben denken, ohne Lehrperson in die Pause gehen, die Wege in und ums Schulhaus finden, sich in der Woche mit den verschiedenen Tagesprogrammen sowie sich in einer Gruppe von 23 Kindern zurechtfinden, mit Herausforderungen umgehen, offen sein für andere und anderes – die Liste könnte noch lange weitergeführt werden.
Natürlich kommen auch alle anderen Dinge wie Geschichten, Lieder, Verse, Farben, spielen, lachen, sich bewegen, sich freuen, einander helfen und unterstützen, Spässe machen, über Fehler schmunzeln, Geburtstage feiern, und, und, und nicht zu kurz.

1. Klasse B. Demuth, M. Wenger

Nach der grossen Züglete in den Sommerferien sind wir in unserem grossen Schulzimmer im Pavillon gut gestartet.
Es gefällt uns allen, haben wir doch Platz zum Lernen und Spielen.
Auch das Wäldli als erweiterten Schulraum haben wir ausgiebig genutzt, zb zum Kennenlernen der Bäume, deren Blätter und Früchte.
Besonders gefreut haben sich die 1. Klässler über unsere Ausflüge in den Wald, die Storchensiedlung, den Spielplatz und auf den Bauernhof, wo wir unterwegs vielen verschiedenen Obstbäumen und Beeren begegneten.
Draussen turnen, singen, schreiben, spielen, lernen zusammen mit unserer Tobi familie, den Wichteln aus dem Norden, die mit uns lesen lernen, macht uns allen viel Freude.

2. Klasse M. Brennwald, B. Ingold

2. Klasse M. Brennwald, B. Ingold

Die in der 1. Klasse erworbenen Fertigkeiten (lesen, schreiben, rechnen) haben wir nach den Sommerferien fleissig angewandt.
Mit Eifer schrieben die Kinder ihre Erlebnisse und Vorlieben in ihr «Ich-Heft». Durcheinandergeschüttelte Sätze wurden wieder zu Geschichten sortiert und lange Satztreppen erfunden und aufgeschrieben.
Die Kinder lernten den Zahlenraum bis 100 kennen und übten dazu an den abwechslungsreichen Posten der Mathematik- Werkstatt. Nun beginnen wir mit dem Rechnen im neuen Zahlenraum.
«Was ist ein Magnet und was kann ich damit machen?» war die Fragestellung, die wir mit vielen Experimenten zum Schluss beantworten konnten. Dass Magnetismus auch mit Himmelsrichtungen zu tun hat, erfuhren die Kinder beim Basteln eines Kompasses.
Der Bau eines Elektromagneten leitete zum Thema Elektrizität über.
Durch die kommende, eher dunkle Jahreszeit wird uns das Thema «Licht und Feuer» begleiten.
Bunte, aus Transparentpapier gebastelte Drachen an den Fenstern und lustige Kürbisgesichter zeigen uns auch im Schulzimmer, dass der Herbst Einzug gehalten hat.
Zum Abschluss des ersten Quintals machten wir eine tolle Herbstwanderung auf den Höriberg. Dort konnten wir uns mit Herumtollen auf dem Spielplatz und gemeinsamem «Versteckis-Spielen» von der doch manchmal anstrengenden «Schularbeit» erholen.

2. Klasse L. Derrer, S. Zeier

2. Klasse l. Derrer - S. Zeier

In die zweite Klasse gestartet sind die Schülerinnen und Schüler auf dem roten Platz. Viele Kinder waren aufgeregt, da sie eine neue Lehrerin und einen neuen Schüler in der Klasse begrüssen durften. Im Fach NMG haben wir uns uns nach den Sommerferien mit dem Thema «Identität» auseinandergesetzt. Wir lernten dabei uns selbst, die Lehrperson und unsere Mitschülerinnen und Mitschüler besser kennen. Zum Abschluss des Themas hielt jedes Kind eine Präsentation über sich und seine Interessen. Zudem begegneten die Kinder verschiedenen Gefühlen und übten den Umgang damit. Dies wurde auch im Bildnerischen Gestalten zum Thema. Es entstanden dadurch viele verschiedene Fische mit unterschiedlichen Gefühlen.
In der Mathematik hat sich der Zahlenraum auf 100 erweitert. Wir lernten bis zu den Herbstferien uns im Zahlenraum bis 100 zu orientieren. Mit dem Zahlenband, der Hundertertafel, dem 100er-Punktefeld und dem Zehnersystemholz erarbeiteten wir uns die Grundlagen, um nach den Herbstferien dann im Hunderterraum zu rechnen.
Während sieben Wochen bearbeiteten wir zudem eine Werkstatt zu den Piraten. Anhand einer Geschichte trafen wir auf wichtige Begriffe rund um das Thema Piraten. Parallel dazu lasen wir gemeinsam eine Geschichte über Piraten. Um das Lesen weiterhin zu üben, besuchen wir alle zwei Wochen die Bibliothek.

3. Klasse S. Schätti, U. Probst

3. Klasse S. Schätti - U. Probst

Eben noch Erstklässler, die voller Stolz ihren Schulthek ins neue Klassenzimmer getragen haben, hat nun bereits das letzte Schuljahr der Unterstufe für unsere Schülerinnen und Schüler angefangen!
Begonnen haben wir mit dem Erkunden des neuen Zahlenraumes bis Tausend. Eine grosse Hilfe ist dabei ein Tausenderfeld, auf dem wir Strategien üben wie wir bestimmte Zahlen finden können, in dem wir deren Hunderter, Zehner und Einer genauer untersuchen.
Im Deutschunterricht wiederholen wir das lauttreue Schreiben, bevor wir mit dem Thema «Grundbausteine» von Wörtern be-ginnen. So trainieren die Kinder zunehmend verschiedenste Wörter richtig zu schreiben.
In «Natur, Mensch und Gesellschaft» erforschen wir nebst den Sinnen auch die Erkennungsmerkmale und Beschaffenheit unterschiedlicher Stoffe.
Begeistert waren die Kinder von der Aufgabe, mit ausgeschnit-tenen Papieraugen im und um das Schulhaus auf Gesichter-Suche zu gehen. Die so entstandenen «Portraits» haben die Kinder gruppenweise mit dem Ipad fotografiert, in ihrem Erlebnisheft skizziert, nummeriert und kurz beschrieben. Erstaunlich, welch kreative Fotos dabei entstanden sind!

3. Klasse, I. Egger, N. Rhyn

3. Klasse I. Egger - N. Rhyn

Wir durften in ein anderes Klassenzimmer umziehen und sind nun daran uns in dem grossen Raum einzuleben.
Während drei Wochen wurden wir von zwei engagierten Studentinnen der PH Zürich begleitet. Unser aktuelles Thema ist der Zirkus. Dafür durften wir in Begleitung einer Zirkusmitarbeiterin beim Zirkus Monti hinter die Kulissen schauen und haben dabei einen echten Artisten angetroffen. Unser grosses Projekt ist unser eigener Zirkus für den wir täglich Kunststücke üben und viel am Gestalten sind.