Infos aus den Klassen

1. Klasse M. Thomen, M. Heidelberger

1. Klasse M. Thomen - M. Heidelberger

Erstklässler, die bald keine mehr sind

Im ersten Schuljahr kann man fast täglich Fortschritte beobachten, beinahe wie im ersten Lebensjahr eines Kindes. Unsere Tiger und Bären haben in diesen Monaten nicht nur lesen und rechnen gelernt, sondern sind auch zu einer Klasse zusammengewachsen, haben ihre sozialen Kontakte erweitert, können still arbeiten, wunderschöne Kanons singen, wissen viel über die Tiere im Winter, die Frühblüher oder den Buddhismus, werden immer besser darin, einen Rhythmus nach zu klatschen, -patschen und -stampfen, trainieren ihre Schwimm- und Sportfähigkeiten, ... Es gäbe noch zahlreiche weiteren Stichwörter, aber dafür reicht der Platz hier einfach nicht. Wir waren natürlich auch ausserhalb des Schulhauses unterwegs, wie auf dem Spielplatz in Bülach, auf dem Eis oder kürzlich auf der Frühlingswanderung.
Es war eine sehr intensive Zeit für alle, und wir sind stolz auf «unsere Kleinen», mit welcher Energie, Interesse und Freude sie täglich ins Zimmer marschieren.
Und wenn die Zeit weiter so schnell vergeht, sind die Kleinen schon sehr bald nicht mehr die Kleinsten im Schulhaus!
Text und Fotos: M. Thomen

1. Klasse B. Demuth, M. Wenger

1. Klasse B. Demuth - M. Wenger

Nachdem wir im Winter in unserem Pavillon viel gelernt haben, starteten wir im Frühling mit dem Gartenprojekt vor dem Pavillon.
Die Anzucht der Setzlinge übernahmen wir selber und jeder säte in Töpfen, was er gerne in seinem Gartenbeet haben wollte. Doch zuerst musste umgegraben und gejätet werden. Mit welcher Freude und Eifer waren die Kinder jeden Tag am Hacken und Steine und Jät herauslesen.
Unterdessen gedeiht unser Gemüse hervorragend. Mit Stolz zeigen die Schüler den Besuchern die grossen Zucchetti- und Kürbispflanzen und das Bohnentipi hinter dem Pavillon!
Salat und einige Erdbeeren wurden schon geerntet und gegessen, die Kohlrabi sind bald auch schon bereit! Die Sonnenblumen wachsen hoffentlich noch etwas.
Natürlich haben wir dabei von selbst gelernt, einander zu helfen und im Gartenheft haben wir vieles festgehalten.

2. Klasse M. Brennwald, B. Ingold

2. Klasse M. Brennwald, B. Ingold

Die in der 1. Klasse erworbenen Fertigkeiten (lesen, schreiben, rechnen) haben wir nach den Sommerferien fleissig angewandt.
Mit Eifer schrieben die Kinder ihre Erlebnisse und Vorlieben in ihr «Ich-Heft». Durcheinandergeschüttelte Sätze wurden wieder zu Geschichten sortiert und lange Satztreppen erfunden und aufgeschrieben.
Die Kinder lernten den Zahlenraum bis 100 kennen und übten dazu an den abwechslungsreichen Posten der Mathematik- Werkstatt. Nun beginnen wir mit dem Rechnen im neuen Zahlenraum.
«Was ist ein Magnet und was kann ich damit machen?» war die Fragestellung, die wir mit vielen Experimenten zum Schluss beantworten konnten. Dass Magnetismus auch mit Himmelsrichtungen zu tun hat, erfuhren die Kinder beim Basteln eines Kompasses.
Der Bau eines Elektromagneten leitete zum Thema Elektrizität über.
Durch die kommende, eher dunkle Jahreszeit wird uns das Thema «Licht und Feuer» begleiten.
Bunte, aus Transparentpapier gebastelte Drachen an den Fenstern und lustige Kürbisgesichter zeigen uns auch im Schulzimmer, dass der Herbst Einzug gehalten hat.
Zum Abschluss des ersten Quintals machten wir eine tolle Herbstwanderung auf den Höriberg. Dort konnten wir uns mit Herumtollen auf dem Spielplatz und gemeinsamem «Versteckis-Spielen» von der doch manchmal anstrengenden «Schularbeit» erholen.

2. Klasse L. Derrer, S. Zeier

2. Klasse l. Derrer - S. Zeier

In der 2. Klasse haben die Kinder vieles erlebt und gelernt. Nach den Frühlingsferien beschäftigten wir uns mit dem Thema «Raupen und Schmetterlinge». In einem Raupenkasten im Schulzimmer konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling beobachten. Sie lernten verschiedene Arten kennen, wie auch Faktenwissen rund um die Raupe. Nachdem die Schmetterlinge ihre Flügel entfaltet haben, liessen wir unsere Distelfalter frei. Als Abschluss des Themas werden wir das Neeracherried besuchen, um Schmetterlinge zu beobachten.
Fächerübergreifend haben wir im Fach Bildnerisches Gestalten Schmetterlinge skizziert und gemalt. Dazu lernten die Kinder in Verbindung mit den Schmetterlingen den Künstler Vincent Van Gogh kennen und imitierten eines seiner berühmten Gemälde.
Im Fach Deutsch setzten sich die Kinder mit einem selbstgewählten Bilderbuch auseinander. Dadurch übten sie gleichzeitig an verschiedenen Kompetenzen. Sie lasen das Buch, schrieben eine Zusammenfassung darüber und erzählten den anderen Kindern von der Handlung.
Wir freuen uns auf das letzte gemeinsame Schuljahr nach den Sommerferien!

3. Klasse S. Schätti, U. Probst

3. Klasse S. Schätti - U. Probst

Die Tierwelt erkunden
Die Kinder unserer dritten Klasse bekamen den Auftrag zu einem Tier einen Vortrag zu machen. Also wählten sie zuerst in der Bibliothek ein bis zwei Bücher zu ihrem Tier aus und lasen sich ein. Ausserdem lernten sie im Internet auf geeigneten Seiten Bilder und zusätzliche Details zum gewählten Tier zu finden. Anhand einer Vorlage beschafften sie sich alle Angaben zum Steckbrief und arbeiteten Besonderheiten ihres Tieres heraus.
In einem zweiten Schritt fügten die Schülerinnen und Schüler die Infos auf einenm Plakat zusammen. Dafür gestalteten sie am Ipad einen farbenfrohen Titel. Zudem mussten Sie auf einer Karteikarte alle Infos in Stichworten zusammenfassen, was ihnen später als Gedankenstütze beim Vortrag dienen sollte.
Schliesslich erfanden die Kinder eine Kurzgeschichte zu ihrem Tier, woraus sie mit dem Programm «Book Creator» ein illustriertes, persönliches Heft kreierten. Letztendlich hielt jedes Kind seinen Vortrag vor der ganzen Klasse und die gedruckten Tierhefte lagen zur Anschauung im Klassenzimmer auf.

3. Klasse, I. Egger, N. Rhyn

3. Klasse I. Egger - N. Rhyn

Wir durften in ein anderes Klassenzimmer umziehen und sind nun daran uns in dem grossen Raum einzuleben.
Während drei Wochen wurden wir von zwei engagierten Studentinnen der PH Zürich begleitet. Unser aktuelles Thema ist der Zirkus. Dafür durften wir in Begleitung einer Zirkusmitarbeiterin beim Zirkus Monti hinter die Kulissen schauen und haben dabei einen echten Artisten angetroffen. Unser grosses Projekt ist unser eigener Zirkus für den wir täglich Kunststücke üben und viel am Gestalten sind.